Pressemitteilung zum Ende der Ausstellung

In den neun Monaten der Ausstellung hat das Projekt sowohl von der Stadt Bonn wie auch von der Universität eine sehr positive Resonanz erfahren. Im Laufe dieser Zeit zog die Skulpturenachse auch ein breites öffentliches Interesse auf sich. Auf Führungen entlang der Achse konnte ich auch persönlich die positive Resonanz des Publikums erleben.

Die Ausstellung „Vom Rhein zur Universität“ zeigte dem Publikum eindrücklich, wie die Universität Bonn als Hochschule mit Exzellenzcluster bzw. Exzellenzinitiative auch ein besonderes künstlerisches Projekt verwirklicht, das sich mit seinen vielschichtigen Themen harmonisch in das historisch gewachsene Stadtbild und die Achse zwischen Rhein, Innenstadt und Poppelsdorfer Schloss eingliedert. Dabei war die Aufstellung der Skulpturen entlang der Achse das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit der Stadt- und Baugeschichte Bonns. Meine Arbeit endete nicht bei der Bildhauerei, sondern bedurfte darüber hinaus auch meiner Kompetenzen im Bereich Ausstellungsgestaltung. Neben den architektonischen Aspekten der fünf Skulpturen im öffentlichen Raum spricht das Projekt auch die Interdependenz zwischen Vergangenheit und Gegenwart der klassischen süd- und nordeuropäischen Kultur an. Darüber hinaus versinnbildlichen die Skulpturen mit ihrer dynamischen Bildsprache das dynamische Universitätsleben.

Aktuell steht die Idee einer dauerhaften Installation von drei Skulpturen zur Diskussion. Darüber bin ich mit der Universität und der Stadt im Gespräch.
Zur Finanzierung der drei Skulpturen gibt es bereits die folgenden drei konkreten Antworten:

  1. Die erste Skulptur ist durch die Zusage eines größeren Teils finanziert
  2. Die zweite Skulptur wird durch einen Bonner Bürgerverein finanziert
  3. Für die dritte Skulptur prüft aktuell eine Kunstkommission Möglichkeiten der Unterstützung

Durch diese drei Skulpturen soll eine dauerhafte Achse zwischen dem Rhein bzw. dem Hauptgebäude der Universität und der Poppelsdorfer Allee etabliert werden.
Durch persönlichen Kontakt besteht heute die Möglichkeit zwei der fünf Skulpturen auf einer parallelen Achse vor der Villa der Stiftung Pfennigsdorf einerseits und der Rheinterasse des Hotels Königshof andererseits aufzustellen. Die Möglichkeit zur Aufstellung einer dritten Skulptur an einem alternativen Ort entlang der Achse ist aktuell in Arbeit.
Durch die gegebenen Möglichkeiten, die drei Skulpturen in Zukunft dauerhaft im Stadtbild zu integrieren, können sie nun in einer Übergangszeit durch die parallele Achse der Öffentlichkeit erhalten bleiben.
Beim Präsidenten der Stiftung Pfennigsdorf, Herrn Lohmann, möchte ich mich für diese Gelegenheit ebenso herzlich bedanken, wie bei der Direktion des AMERON Hotels Königshof, Bonn.

Bonn, 24.01.2017
Marco Di Piazza, Bildhauer

 

Fotogalerie: Abbau der Skulpturen auf der Poppelsdorfer Allee

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